Visualisierung des steigenden Meeresspiegels mit Google Earth [Update]

Mithilfe von Google Earth lässt sich der Effekt des steigenden Meeresspiegels und den sich daraus ergebenden Folgen für die Küstenlinie darstellen.

  1. Zunächst sollten alle Layer entfernt werden, um eine vollkommen leere Ansicht zu bekommen.
  2. Danach sollten die Grenzen sowie die 3D-Gebäude aktiviert werden, um später eine schöne Ansicht des gestiegenen Meeresspiegels zu erhalten. Zudem muss unter Layer der Menüpunkt „Terrain“ aktiviert werden, damit das Gelände- und Höhenprofil dargestellt wird.
  3. Nun muss der virtuelle Meeresspiegel eingefügt werden. Hierzu kann das farbiges Quadrat als jpg-Datei heruntergeladen werden. In Google Earth muss ein neuer Layer erzeugt werden.
    sealevel_3
    Dem Layer wird eine sinnvolle Bezeichnung gegeben. Anschließend wird das farbige Quadrat mit dem Layer verlinkt.
    sealevel_4
  4. Unter dem Karteireiter Location müssen folgende Daten eingetragen werden, damit sich der Layer über die gesamte Erdkugel erstreckt:
    Nord: 90°      Ost: 180°
    Süd: -90°      West: -180°
    sealevel_5
  5. Danach muss die absolute Höhe des virtuellen Meeresspiegels eingetragen werden. In dem Pulldown-Menü muss hierzu „absolute“ ausgewählt werden. Darüber hinaus muss die Transparenz des Layers so eingestellt werden, dass durch den Layer hindurch die Erdoberfläche zu erkennen ist.
    sealevel_6
  6. Anschließend lassen sich in Google Earth die Auswirkungen eines gestiegenen Meeresspiegels beobachten. Unter „My Place“ lassen sich die Parameter des Layers, insbesondere die absolute Höhe, variieren.

Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 10 m ergäbe sich in Norddeutschland folgendes Bild: Die Inseln Sylt und Amrum wären in der Nordsee verschwunden, ähnlich wie weite Teile Schleswig-Holsteins. Der Anstieg des Meeresspiegels hätte sogar zur Folge, das Teile der Hamburger Innenstadt überflutet wären.Norddeutschland bei 10m gestiegenem Meeresspiegel. Blick nach Süden

Update 08.08.2018: In Google Earth gibt es nun einen Layer-Menüpunkt, um das Terrain ein- und auszublenden. Punkt 2 der Anleitung wurde dahingehend aktualisiert.