Gute Berufsaussichten für Ingenieure der Energiewende

Die Berufsaussichten für Ingenieure, die sich mit dem weiten Feld der erneuerbaren Energien und der Energiewende beschäftigen, sind trotz der derzeit schwierigen Marktlage weiterhin gut. Laut dem BMWI die Bruttobeschäftigungszahlen von 399.800 in 2012 auf 371.400 in 2013 leicht zurückgegenen. Dies lässt sich insbesondere auf die Halbierung der Mitarbeiterzahlen im Bereich der Photovoltaik (von 100.300 auf 56.000) zurückführen. Die übrigen Branchen weisen einen leichten Anstieg der Beschäftigtenzahlen auf.

In der Statistik sind keine Zahlen zu den Beschäftigen aus dem weitgefassten Feld der erneuerbaren Energietechnik dargestellt. Aussagen zur Arbeitsmarktentwicklung von Unternehmen, die sich unter anderem mit (Gebäude-)Energieberatung, Fragestellungen zur Energieeffizienz (beispielsweise in der Produktion) sowie Stromvermarktung beschäftigen, wurden nicht berücksichtigt.

Hochschulabsolventen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien haben daher weiterhin gute Chancen, nach dem Studienabschluss zeitnah eine Stelle antreten zu können. Wichtig dafür ist, dass die Absolventen neben fundierten Grundkenntnissen in Technik, Wirtschaft und Recht auch über ein ausreichendes Maß an Flexibilität, gute Englischkenntnisse sowie Projektmanagementkenntnisse verfügen.